• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden/Riedstadt. Die hessische Polizei verstärkt ihre Präsenz in der Innenstadt von Riedstadt. Ab sofort werden eine Schutzfrau und ein Schutzmann vor Ort im Dienst sein. Dienstagvormittags (von 9 bis 12 Uhr) und Donnerstagnachmittags (von 14 bis 18 Uhr) sind die Polizisten in ihrem neu bezogenen Büro im Erdgeschoss der Gemeindeverwaltung am Rathausplatz 1 (Stadtteil Goddelau) anzutreffen. In der übrigen Zeit sind die Polizeioberkommissare in Riedstadt unterwegs und werden als feste Ansprechpartner für Bürger, die Gemeinde sowie ansässige Vereine und Betriebe zur Verfügung stehen.

„Es freut mich sehr, dass wir gleich zwei erfahrene Polizeivollzugsbeamte hier in Riedstadt als Schutzfrau und -mann vor Ort einsetzen können. Das Programm hat sich hessenweit bewährt und trägt entscheidend dazu bei, Sorgen der Bevölkerung oder Probleme in der Nachbarschaft frühzeitig zu erkennen und schnell Abhilfe zu schaffen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Gemeinde. Der regelmäßige Austausch mit den Partnern vor Ort ist für eine gut funktionierende Sicherheitsarchitektur entscheidend, denn Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth anlässlich der Vorstellung der beiden Beamten in Riedstadt.

Mehr als 100 Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort sind mittlerweile in hessischen Städten und Gemeinden unterwegs. Zuletzt hatte die Landesregierung anlässlich des Doppelhaushalts 2018/2019 beschlossen, weitere 30 Stellen zur Verfügung zu stellen, um das Programm weiter landesweit auszubauen. Insgesamt werden bis 2022 1.520 zusätzliche Polizeivollzugsbeamte ausgebildet sein. Ein Stellenplus von elf Prozent im Vergleich zum Beginn der Legislaturperiode. „Von dieser massiven Stärkung der Polizei werden alle Dienststellen des Landes profitieren und wir werden zudem gezielt Schwerpunkte bei der Bekämpfung des Terrorismus und der organisierten Kriminalität setzen“, betonte der Innenminister.

Der „Schutzmann vor Ort“ ist auch im Rahmen des Modellprojekts KOMPASS ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit in Hessens Städten und Gemeinden. Das Programm ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden. Ziel ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenauere Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention. Gestartet ist KOMPASS im Dezember 2017 mit den vier Modellkommunen Bad Homburg, Hanau, Maintal und Schwalbach am Taunus. Eine zentrale Rolle hat der KOMPASS-Berater inne. Der KOMPASS-Berater ist ein Polizist, der im ständigen Dialog mit den Partnern den Fortschritt der gemeinsamen Initiativen für mehr Sicherheit dokumentiert. In einem ersten Schritt geht er auf die kommunalen Vertreter zu und erstellt mit diesen gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann.

Weitere Informationen unter: http://kompass.hessen.de

« Innenminister Peter Beuth: „Professionelle Hilfe in Notsituationen“ Innenminister Peter Beuth: „Starker Grenzschutz muss Grundpfeiler deutscher Staatsräson sein“ »