• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden/Aarbergen-Michelbach. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat anlässlich des 90-jährigen Bestehens die Freiwillige Feuerwehr Aarbergen-Michelbach (Rheingau-Taunus-Kreis) besucht, den Kameradinnen und Kameraden zum Jubiläum gratuliert und die Bedeutung des Brandschutzes für die Innere Sicherheit hervorgehoben. Dabei überreichte der Minister eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro für die Ausrichtung des Jubiläumsfestes in diesem Jahr.

„Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aarbergen-Michelbach kümmern sich seit 90 Jahren pflichtbewusst und aufopferungsvoll um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Michelbacher Brandschützer, die seit 1929 Verantwortung für ein sicheres Gemeinwesen übernehmen, sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger da und leisten innerhalb der Gemeinde Hilfe für alle in Not geratenen Menschen. Die Entscheidung, sich bei einer Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, zeugt von Mut, Verantwortungsbewusstsein und Bürgersinn. Für mich sind Sie die stillen Helden aus der Mitte unserer Gesellschaft. Dafür gebührt Ihnen der Dank Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie des Landes, das Fördermittel in Rekordhöhe zur Verfügung stellt und die Wehren auf allen Ebenen stärkt“, so Innenminister Peter Beuth.

14 neue Fahrzeuge im Rheingau-Taunus-Kreis

Die Hessische Landesregierung stärkt den Brandschutz mit Rekordmitteln. Allein im Jahr 2018 hat das Land mit rund 25 Millionen Euro die Beschaffung von 256 Fahrzeugen gefördert sowie den Bau von 49 Feuerwehrhäusern hessenweit unterstützt. Allein im Rheingau-Taunus-Kreis wurden im vergangenen Jahr 14 neue Fahrzeuge und zwei Feuerwehrhäuser mit einer Gesamtsumme von rund 830.000 Euro gefördert. Im vergangenen Jahr erhielt die Stadt Taunusstein im Rheingau-Taunus-Kreis zudem eine Zuwendung aus Mitteln der Interkommunalen Zusammenarbeit in Höhe von 100.000 Euro. Gefördert wurde die Zusammenarbeit mit den Kommunen Hohenstein, Hünstetten, Idstein und Waldems, die gemeinsam im Bereich der Schlauchpflege sowie der Reinigung und Pflege von Feuerwehrschutzbekleidung zusammenarbeiten.

Förderung von Ausbildung und Ehrenamt

Die Hessische Landesregierung investiert jedoch nicht nur in die optimale Ausstattung, sondern auch in die Ausbildung der Feuerwehren. Bis zum Ende des Jahres 2024 wird die Hessische Landesfeuerwehrschule (HLFS) in Kassel zu einem modernen Aus- und -fortbildungszentrum ausgebaut. Schon heute investiert Hessen rund 16 Millionen Euro in die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen an der HLFS in Kassel sowie deren Außenstelle in Marburg. Auch im Bereich der Ehrenamtsförderung hat das Land seine Angebotspalette in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und die Anerkennungskultur weiter ausgebaut. Mittlerweile investiert das Land rund 3,2 Millionen Euro jährlich, davon fließen allein 2,4 Millionen Euro in die Auszahlung der Anerkennungsprämie für langjährige Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz. Zudem investiert das Land in die Förderung von Schul- und Integrationsprojekten, in Brandschutzerziehungsmaterial, das Feuerwehren hessenweit kostenlos zur Verfügung gestellt wird, in das Starterpaket für Feuerwehranwärter sowie in die neue Kampagne „1+1=2 – Eine starke Verbindung“, mit der das Land für die bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf wirbt.

„Die schlagkräftige, erfolgreiche Feuerwehr von morgen braucht Anerkennung und Respekt. Sie muss über moderne Feuerwehrhäuser und Fahrzeuge verfügen. Ihre Einsatzkräfte müssen gut ausgebildet und hochmotiviert sein. Wir haben uns darum gekümmert, auf all diese Herausforderungen praktische und dauerhafte Antworten zu finden. Unsere Arbeitsbilanz kann sich wahrlich sehen lassen. Die hessischen Feuerwehren sind so gut aufgestellt wie nie zuvor – das lässt sich auch hier im Landkreis Rheingau-Taunus feststellen“, so Innenminister Peter Beuth.

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