• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden. Die Fehlzeiten bei der hessischen Polizei sind im Jahr 2019 leicht gesunken. Waren 2018 noch 27,54 durchschnittliche Fehltage pro Person verzeichnet worden, kann für 2019 ein Rückgang auf 26,78 durchschnittliche Fehltage pro Person festgestellt werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Verringerung von fast einem Tag. (Zu beachten ist hierbei, dass bei der Polizei aufgrund der unterschiedlichen Schichtmodelle stets auch Feier- und Wochenendtage zu Fehltagen hinzugerechnet werden. Darüber hinaus fließen im Gegensatz zu den Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen in die Fehlzeitenstatistik der hessischen Polizei alle Fehlzeiten ab dem ersten Kalendertag – auch ohne Attest – ein. Ein sinnvoller Vergleich von Krankenkassendaten mit den Fehlzeiten der hessischen Polizei ist daher nicht möglich.)

„Das Land hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Verbesserungen für die hessische Polizei eingeleitet, die der herausragenden Arbeit für die Innere Sicherheit in unserem Land noch stärker Rechnung trägt. Von vielfältigen Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements, besserer Besoldung und neuen Gehaltszulagen, über zahlreiche Aufstiegschancen bis hin zu moderner Ausstattung und mehr personeller Verstärkung haben wir bereits viel erreicht. Diesen Weg werden wir im Sinne unserer Polizeibeamtinnen und -beamten konsequent weitergehen“, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth.

Besoldungserhöhung, LandesTicket und hunderte Stellenhebungen

Mit dem Hessischen Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz wurde erst im vergangenen Jahr eine Besoldungserhöhung für Polizistinnen und Polizisten bis ins Jahr 2021 verabschiedet. 2019 und 2020 wurden die Grundgehaltssätze, der Familienzuschlag, die Amtszulage für hessische Beamtinnen und Beamte sowie der Anwärtergrundbetrag um jeweils 3,2 Prozent-Punkte erhöht. 2021 ist eine Erhöhung von weiteren 1,4 Prozent-Punkten beschlossen. Bereits seit über zwei Jahren profitieren Polizistinnen und Polizisten in Hessen von der Einführung des LandesTicket Hessen. Mit dem kostenlosen ÖPNV-Ticket fahren Sie beruflich und privat kostenlos Bus- und Bahn und haben die Möglichkeit ganztags einen Erwachsenen und am Wochenende darüber hinaus Kinder bis zum 14. Lebensjahr kostenfrei mitzunehmen. Neben der Möglichkeit des Freizeitausgleichs, hat die Hessische Landesregierung 2016 ein vereinfachtes Programm zum Abbau von Überstunden initiiert. Allein für die Vergütung dieser stellte das Land in den vergangenen drei Jahren seinen Polizistinnen und Polizisten ein Budget von über 50 Millionen Euro zur Verfügung. Durch hunderte Stellenhebungen werden darüber hinaus neue Beförderungsmöglichkeiten innerhalb der Polizei geschaffen.

„Das Land unternimmt größte Anstrengungen, um unseren Polizistinnen und Polizisten bestmögliche Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Damit stellen wir sicher, dass der Polizeiberuf nichts von seiner Anziehungskraft verliert. Indem wir insgesamt 399 Stellen Stellenhebungen vorsehen, schaffen wir neue Beförderungs- und Karrieremöglichkeiten innerhalb der Polizei. Dies ist ein klares Bekenntnis der Landesregierung für die Wertschätzung der wichtigen Arbeit unserer tüchtigen Polizistinnen und Polizisten“, so Innenminister Peter Beuth.

Historisches Stellenplus entlastet Kolleginnen und Kollegen

Die Hessische Landesregierung hat mit den Sicherheitspaketen I, II und III in den vergangenen Jahren massiv in zusätzliches Personal für die hessische Polizei investiert. 2025 werden landesweit über 16.000 Polizistinnen und Polizisten für die Sicherheit der Menschen auf den Straßen und öffentlichen Plätzen unterwegs sein, wovon alle Polizeidienststellen des Landes sowie die Kolleginnen und Kollegen profitieren werden. Dies ist im Vergleich zu 2014 ein historisches Stellenplus von rund 18 Prozent.

„Die Innere Sicherheit hat für die hessische Landesregierung oberste Priorität. In den vergangenen Jahren hat das Land die Weichen für den personellen Aufbau der hessischen Polizei gestellt, damit mehr Ordnungshüter in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen können und eine noch bessere Strafverfolgung möglich ist. Gleichzeitig ermöglicht der historische Stellenzuwachs eine weitere Entlastung der engagierten Kolleginnen und Kollegen vor Ort“, sagte Innenminister Peter Beuth.

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