• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden. Der Hessische Sportminister Peter Beuth hat die 17. Olympische Ballnacht des Landessportbundes Hessen im Kurhaus in Wiesbaden besucht und Triathlet Patrick Lange vom DSW Darmstadt als „Sportler des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

„Patrick Lange hat mit dem Gewinn der zweiten IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii in Folge ein großartiges Stück deutscher Sportgeschichte geschrieben. Sein unbändiger Siegeswille verhalf ihm dabei zu einer regelrechten Leistungsexplosion und zu einem unglaublichen Rekord. Noch nie zuvor gelang es einem Menschen auf der Welt den Ironman auf Hawaii in unter acht Stunden zu beenden. Damit hat Patrick Lange einen Meilenstein in der Geschichte des internationalen Sports gesetzt und bewiesen, dass er ein Sport-Gigant des Jahres 2018 ist. Ganz Hessen ist zurecht stolz auf den Darmstädter, der einmal mehr gezeigt hat, was mit großer Leidenschaft erreicht werden kann“, so Sportminister Peter Beuth in seiner Laudatio.

Der 32-jährige gebürtige Bad Wildunger startet für den DSW Darmstadt und hatte schon 2016 mit Rang drei auf sich aufmerksam gemacht. Im vergangenen Jahr gelang ihm sein erster Sieg auf Hawaii und damit der bis dato größte Triumph seiner Karriere. Bei seinem Sieg in diesem Jahr blieb brauchte Patrick Lange für 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen nur 7:52:39 Stunden. Damit ist Patrick Lange der erste Mensch, der den Hawaii-Triathlon unter acht Stunden beenden konnte.

„Besonders freut mich, dass mit der Siebenkämpferin Carolin Schäfer und Judoka Eduard Trippel wieder zwei starke Sportler aus der hessischen Polizei unter den Gewinnern sind. Ihre Leistungen zeigen, wie wertvoll unsere Polizei-Sportfördergruppe ist und dass Athleten dort hervorragende Bedingungen vorfinden, um Hochleistungssport und Job zu vereinbaren“, sagte der Innenminister.

Die Olympische Ballnacht des Landessportbundes Hessen findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Sie wurde 2002 ins Leben gerufen, um die Bewerbung Frankfurts um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 zu unterstützen.

Weitere Preisträger 2018:

Sportlerin des Jahres: Carolin Schäfer (Siebenkampf)

Carolin Schäfer wurde am 5.12.1991 in Bad Wildungen geboren. Sie ist von Beruf Polizei-kommissarin und gehört der Sportfördergruppe der hessischen Polizei an. Schäfer startet für Eintracht Frankfurt und gewann 2018 die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Berlin.

Newcomer des Jahres: Eduard Trippel (Judo)

Eduard Trippel (JC Rüsselsheim) wurde am 26.03.1997 in Rüsselsheim geboren. Der Kommissar-Anwärter gehört ebenfalls der Sportfördergruppe der hessischen Polizei an. Eduard Trippel beendete 2018 die Weltmeisterschaften in Baku mit dem fünften Rang.

Sportlerin mit Behinderung: Noemi Ristau (Para Ski Alpin)

Noemi Ristau wurde am 23.09.1991 in Großostheim geboren. Sie hat eine Sehbehinderung und startet für die SSG Blista Marburg. Bei den Paralympics in Pyeongchang Dort fuhr Noemi Ristau in der Disziplin Para Ski Alpin dreimal nur knapp an Medaillen vorbei.

Trainer des Jahres: Jürgen Sammert (Leichtathletik)

Jürgen Sammert wurde 1955 geboren und ist von Beruf Leichtathletik-Trainer, Disziplin Mehrkampf bei Eintracht Frankfurt. Sein Schützling Carolin Schäfer gewann 2017 bei der Leichtathletik-WM in London die Silbermedaille im Siebenkampf. Bei den Europameisterschaften 2018 holte sie die Bronzemedaille.

Mannschaft des Jahres: Eintracht Frankfurt (Fußball)

Mit ihrer Fußballabteilung gilt Eintracht Frankfurt als einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball. 2018 gewann der Verein mit dem DFB-Pokal nach 30 Jahren wieder ein Titel.

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