„Das Ehrenamt ist der Rückhalt unserer Gesellschaft. Gerade im Bereich der Feuerwehren kommt dieser Tätigkeit eine besondere Bedeutung zu, da sich die Kameradinnen und Kameraden zum Schutz der Bevölkerung oftmals selbst in Gefahr begeben müssen“, erläutert der Taunussteiner Landtagsabgeordnete Peter Beuth.
Mit der 2011 eingeführten der deutschlandweit einmaligen Anerkennungsprämie erfahren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute eine kleine Wertschätzung für ihre wertvolle Arbeit. Mit einer Prämie können Kameradinnen und Kameraden bedacht werden, die 10, 20, 30 bzw. 40 Jahre aktiven Dienst abgeleistet haben.
Die Förderung und Anerkennung des Ehrenamts nimmt bei der Landesregierung einen hohen Stellenwert ein. Denn die ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleute engagieren sich mit vielen Stunden ihrer Freizeit zum Wohle der Gesellschaft. Allein im Rheingau-Taunus-Kreis sind knapp 102.000 ehrenamtliche Stunden für Feuerwehreinsätze, Übungen sowie für die Aus- und Weiterbildung abgeleistet worden. Getreu ihrem Leitspruch “Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr” leisten sie Hilfe, wo sie gerade benötigt. Ohne sie, wäre ein flächendeckender und schlagkräftiger Katastrophenschutz der Bevölkerung nicht möglich.

Prämien fließen auch in den Untertaunus
Im gesamten Kreisgebiet sind in 105 Feuerwehren mehr als 3.000 Feuerwehrleute ehrenamtlich aktiv. Rund die Hälfte davon im Untertaunus. Die Kameradinnen und Kameraden aus den Kommunen Aarbergen, Hohenstein, Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Taunusstein und Waldems erhielten seit der Einführung der Anerkennungsprämie insgesamt 249.000 Euro ausbezahlt.

Jeder aktive, ehrenamtliche Brandschützer kann eine Prämie erhalten
Die Voraussetzung um die Anerkennungsprämie zu erhalten ist die aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr. Nach 10 Jahren Dienstzeit beträgt die Anerkennungsprämie 250 Euro, nach 20 Jahren 400 Euro, nach 30 Jahren 600 Euro und nach 40 Jahren 1.000 Euro.
Die jeweilige Gemeinde können die Anträge für ihre Feuerwehrleute beim zuständigen Regierungspräsidium stellen.
„Die Anerkennungsprämie ist eine symbolische Würdigung der Kameradinnen und Kameraden und ein Zeichen der Dankbarkeit des Landes gegenüber ihrer herausfordernden Arbeit“, erklärt Peter Beuth abschließend.

Hessische Landesregierung unterstützt die Feuerwehren vor Ort
Eine erfolgreiche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren bedarf einer modernen und zeitgemäßen Ausstattung der Wachen. Die rund 2.430 ehrenamtlichen Orts- und Stadtteilfeuerwehren werden durch die CDU-geführte Hessische Landesregierung finanziell gefördert – sei es bei Baumaßnahmen oder Neuanschaffungen. Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden die freiwilligen Feuerwehren in Aarbergen, Idstein, Hohenstein, Hünstetten, Idstein, Taunusstein und Waldems mit rund 1,42 Mio. Euro in bauliche Maßnahmen oder die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge durch das Land Hessen finanziell unterstützt.

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