Das Corona-Hilfsprogramm des Landes für hygienische Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen, um das direkte und indirekte Infektionsrisiko zu reduzieren, wird verlängert. Dies teilen die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth mit. „Dies gibt dem Rheingau-Taunus-Kreis als Schulträger und Träger der Jugendhilfe mehr Zeit, das zugewiesene Förderbudget vollständig zu nutzen“, erklärten die CDU-Politiker.

Das Landesprogramm umfasse 75 Millionen Euro. Hieraus stünden dem Rheingau-Taunus Mittel in Höhe von 2.235.017 Euro zur Verfügung. Über die Verwendung könne der Kreis frei entscheiden. So seien Anschaffungen für die Kitas und Schulen zum Schutz vor dem Corona-Virus wie CO2-Melder, Luftreinigungsgeräte Masken, Desinfektionsmitteln, Seifen und andere Reinigungsmitteln möglich. Die Maßnahmen müssten bis 30. April 2021 erfolgt sein.

„Es besteht aber auch die Möglichkeit, Bauvorhaben zur Raumklimatisierung in den Einrichtungen zu finanzieren. Hierfür wird die Frist nun auf 31. August 2021 verlängert, um einen bestmöglichen Mitteleinsatz zu gewährleisten“, so die Abgeordneten. Die Umsetzung von Bauvorhaben wie beispielsweise der Einbau von Fenstern benötige in der Regel einen zeitlichen Vorlauf. „Zudem können nun die Schulferien genutzt werden, um die Maßnahmen durchzuführen“, erläuterten Müller-Klepper und Beuth.

Das Land trage mit der Verlängerung den Bitten der kommunalen Ebene Rechnung. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Unterricht und die Betreuung der Kinder in den Schulen und Kitas in unserem Kreis noch sicherer zu machen“, betonten die Abgeordneten. Im Rheingau-Taunus sei die Finanzierung der hygienischen Schutzmaßnahmen gesichert. „Die Zuweisung des Landes von gut 2,2 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen bildet hierfür einen soliden Grundstock. Hinzu kommen Kreismittel in Höhe von 250.000 Euro, die der Kreistag auf Antrag von CDU und SPD für entsprechende Anschaffungen für die Schulen bewilligt hat.“

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